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Feuerfunke Tarot
 


XVIII Der Mond



0XVIII Der Mond

Bedeutung als Einzelkarte:

Hund (der gezähmte Teil in uns) und Wolf (der wilde Teil in uns) heulen sehnsüchtig den Mond an. Wir erleben eine Sehnsucht nach Erfüllung, gehen in unseren Träumen und Sehnsüchten auf. Nur der Mond erleuchtet die schattenhafte Nacht, nur undeutliche Konturen der Dinge sind erkennbar. Der Krebs an der Schwelle zwischen Wasser und Land steht für das Unbewusste, was erkannt werden will. Oder ist hier eigentlich eine Sonnenfinsternis dargestellt, in welcher der Mond sich vor die Sonne geschoben hat?

Die Tarotkarte Der Mond weist darauf hin, dass noch eine andere Wahrheit hinter der vertrauten Realität existiert. Unser Unterbewusstsein hat es bereits erkannt, es ist nur nicht zu unserem Bewusstsein vorgedrungen. Vielleicht muss man für die Bewusstwerdung erst durch eine seelische Krise gehen, es gibt zumindest noch Unklarheit in einer Angelegenheit.

Da der Mond auch mit dem Ur-Weiblichen in Verbindung steht, geht es hier mitunter auch um Prägungen aus der Kindheit durch die Mutter, oder um sehr alte, verdrängte Ängste.

Der Mond fordert uns auf, unsere Ängste fallen zu lassen und unseren tiefen Sehnsüchten zu erlauben, den Weg in der Dunkelheit zu erleuchten.

Stichworte zur praktischen Deutung der Tarotkarte Der Mond im Legesystem finden Sie im Premiumbereich. Oder wechseln Sie zur Übersicht über die Grundbedeutungen aller Tarotkarten.
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© Astrid Bonfigt